Versuch 51

Wir beobachten die Auf- und Entladung eines Kondensators bei verschiedenen Zeitskalen und simulieren die Ausbreitung von Signalen in Nervenzellen.


Versuchsaufbau

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Versuchsaufbau mit Funktionsgenerator, Oszilloskop, verschiedenen Kabeln, Lötstation, Platine und Bauteilen.


Funktionsgenerator

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Die Wechselspannungen werden mit einem Funktionsgenerator TTi TG 330 erzeugt.

Unter Function lassen sich dreieck-, rechteck- und sinusförmige Signale erzeugen, mit Symmetry können diese auch asymmetrisch verzerrt werden. Mit Amplitude und Attenuator lassen sich Amplituden im Bereich zwischen 0 und etwa 10 V einstellen, zusätzlich kann ein Offset gewählt werden. Die Frequenz lässt sich mit dem Drehknopf Frequency und den Tasten Frequency Range über einen Bereich von 0...3 MHz variieren.

📄 TTi Datasheet.pdf


Oszilloskop

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Die Signale werden an einem Digitaloszilloskop LeCroy WaveAce 1001 dargestellt.

Das Video soll eine zusätzliche Motivation für den Praktikumsversuch sein. Es ersetzt nicht die Vorbereitung auf den Versuch. Die im Video gezeigten Experimente entsprechen nicht unbedingt den Aufgaben in der Versuchsanleitung.

Das Oszilloskop dient allgemein zur Darstellung von Spannungen (Vertical) gegen Zeiten (Horizontal). Das hier verwendete Oszilloskop hat zwei Kanäle, d.h. es gibt zwei Eingänge für Spannungen 1 und 2 und entsprechend zwei Kurven auf dem Display.

📄 LeCroy Datasheet.pdf


Verbinder und Kabel

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Funktionsgenerator und Oszilloskop verwenden die weitverbreiteten BNC-Steckverbinder, koaxiale Stecker mit einem Bajonettverschluss, gut geeignet für Wechselspannung mit Frequenzen bis etwa 1 GHz.

🔗 https://de.wikipedia.org/wiki/BNC-Steckverbinder

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Die verwendeten Kabel sind zweipolige Koaxialkabel mit Innen- und Außenleiter, meist vom Typ RG-58.

🔗 https://de.wikipedia.org/wiki/Koaxialkabel


Steckbrett

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Die Schaltungen werden auf einem Steckbrett aufgebaut (hier geöffnet). Jeweils 3 × 3 Stecklöcher sind dabei intern durch eine Metallplatte elektrisch leitend verbunden. Diese Verbindungen sind auf der Oberseite des Steckbretts durch schwarze Linien gekennzeichnet. Mithilfe der Steckbretter können schnell und einfach verschiedene Schaltungen auf- und wieder abgebaut werden.


Bauteile

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Verschiedene einfache (zweipolige, passive) Bauelemente in zum Steckbrett passenden Kästchen: Widerstand, Glühlampe, Leuchtdiode, unbekanntes Bauteil.

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Einige Symbole für die schematische Darstellung von elektrischen Schaltungen in Form von Schaltplänen.

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Für Widerstände werden die nominellen Werte und die Toleranzen durch farbcodierte Ringe angegeben.

🔗 https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_(Bauelement)


Gefahren

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Elektrische Ströme durch den menschlichen Körper können gefährlich sein. Die Gefahr ist abhängig von der Stromstärke und der Einwirkzeit. Wechselstrom ist gefährlicher als Gleichstrom.

Bei Kontakt mit einer Spannungsquelle hängt der zur Erde fließende Strom vom Widerstand des Körpers (Größenordnung 1 kΩ) und den Kontaktwiderständen an der Haut (sehr unterschiedlich) ab.

🔗 https://www.leifiphysik.de/elektrizitaetslehre/widerstand-spez-widerstand/grundwissen/gefahr-durch-strom-und-koerperwiderstand


Letzte Änderung 15.04.2026 17:06:48